Naseputzen spielerisch lernen –
mit Nasenfußball und Nasenflöte
Vor allem im Herbst und Winter haben kleine Kinder gefühlt ständig eine verstopfte oder laufende Nase. Das ist besonders unangenehm, wenn sie noch nicht richtig schnäuzen können. Mit ein paar Tricks kann man den Kleinen das Naseputzen auf spielerische Weise beibringen.

Warum richtiges Naseputzen so wichtig ist
Beim Naseputzen sollte man behutsam vorgehen – egal in welchem Alter. Wer zu kräftig schnaubt, drückt das Sekret in Bereiche, in die es nicht hingehört. Wenn es in den Nasennebenhöhlen oder im Mittelohr landet, sind nicht selten schmerzhafte Entzündungen die Folge. Außerdem kann es durch zu hohen Druck zu Nasenbluten kommen.
Naseputzen will gelernt sein
Häufig begreifen kleine Kinder nicht, dass man die Luft nicht nur durch den Mund, sondern auch die Nase nach außen befördern kann. Das erfordert Koordination, die manche schon im Alter von zwei Jahren, andere mit fünf Jahren zeigen.
Naseputzen üben ist effektiver und macht deutlich mehr Spaß, wenn dein Kind keinen Schnupfen hat und die Nase frei ist. Es gibt verschiedene Ideen und Spiele, wie man Kleinkindern das richtige „Schnauben“ beibringt. Dabei ist es wichtig, dass immer nur ein Nasenloch genutzt wird. Dein Kind wird schnell merken, dass es auf diese Weise die Luft auch effektiver nach draußen befördert.
Schleim hochziehen ist okay
Und bis die Kleinen das Naseputzen beherrschen, können sie den Schleim aus gesundheitlicher Sicht auch hochziehen. Das Sekret gelangt von der Nase über den Rachen in den Mundraum und wird heruntergeschluckt. Die Magensäure tötet die Keime ab. Hängt sehr viel Sekret in der Nase fest, kann man es auch mit einem Nasensauger entfernen.